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Wer jagdlich interessiert ist, kommt nicht nur wegen der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Bierlaune in die bayrische Hauptstadt, sondern auch wegen des Museums für „Jagd- und Fischerei“

Jagd- und Fischereigeschichte in der Mitte der Münchner Altstadt

Wer jagdlich interessiert ist, kommt nicht nur wegen der Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Bierlaune in die bayrische Hauptstadt, sondern auch wegen des Museums für „Jagd- und Fischerei“, mitten in der Fußgängerzone. Schon vor dem Eingang der säkularisierten Augustiner Kirche nehmen eine Keil- und Hechtskulptur die Besucher in Empfang.

Politik und Jagd

Zugegeben, als Jäger beschränkte ich mich bewusst und gezielt auf die Sektion „Jagd“ und ließ den Themenkreis „Aquakultur“ ungenutzt an mir vorbeischwimmen. Gerade dieses Museum zeigt, dass die Jagd nicht immer frei von politischen Einflussnahmen und Intentionen gewesen ist. Die Geschichte dieses Museums LINK hinterlässt einerseits eine Beklemmung, andererseits aber eine Hoffnung.

Jagd, missbraucht von einer defätistischen Propaganda

Wer mit dem Jagdgebiet der „Rominten“ bzw. mit dem Namen „Frevert“ und dem Akronym „RJM“ reflektiert etwas anfangen kann, wird hier fündig. „Pascha“, „Ameishirsch“, „Raufbold“ und „Matador“ legen Zeugnis vom Missbrauch der Jagd für Propagandazwecke und Demagogie ab. Die Jagd trug damals eine Fratze der Apokalypse unter menschlichem Antlitz. https://jagd-portal.at/wp-content/uploads/2021/11/Hirschtrophaeen_Rominten_-3-225x300.jpg

Jagd im Spannungsfeld zwischen Vergangenheit und Zukunft

Aber man darf die Intention des Museums nicht außer Acht lassen, sich reflektiert mit der Vergangenheit auseinanderzusetzten und die Aufarbeitung glaubhaft zu versichern. Aktuelle Themen wie Verantwortung, Nachhaltigkeit etc. vermitteln die glaubhafte Bestrebung der Zukunft! https://jagd-portal.at/wp-content/uploads/2021/11/Tafel_Jagdverantwortung-225x300.jpg

Jagd hat Zukunft

Großartige alte Gemälde und Exponate versetzen den Besucher in das Zeitalter der Jagd mit der Armbrust oder von Jagdschlitten. Schaukästen, die deutlich die Urbanisierung und damit das aktuelle Zusammenleben zwischen Wild und Zivilisation dokumentieren, runden die Ausstellung ab. Kinder lernen etwas über die Koexistenz mit den Wildtieren, wie die Natur tickt und wie man sich auch bei einem Spaziergang richtig zu verhalten hat! Resümee: Das Museum ist auf alle Fälle für Jung und Alt einen Besuch wert! Waidmannsheil, Ihr Gerhard Amler
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