Liebestrunken durch Wald und Flur: Rehbrunft
Das Zitat „Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan“ stammt aus dem Schlusschor von Goethes „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“ (1832) und beschreibt das Ideal des Weiblichen als spirituelles und moralisches Prinzip, das den Menschen zu Höherem führt
Der Dichterfürst mag verzeihen, dass dies für die „profane“ Sache der Rehbrunft nicht ganz sinnbestimmt benutzt wird.

Die Rehbrunft zählt zu den spannendsten Phasen des Jagdjahres. Mit steigenden Testosteronwerten entwickeln Rehböcke ihr Gehörn und werden während der Brunft deutlich aktiver. Bereits im Mai produzieren die Böcke lebensfähiges Sperma, doch erst ab Anfang Juli sind die ersten Ricken aufnahmebereit.
Die eigentliche Blattjagd entfaltet ihr Potenzial jedoch erst, wenn die Brunft fortgeschritten ist: Dann suchen die verbliebenen Böcke intensiv nach den letzten brunftigen Geißen und reagieren besonders gut auf Locklaute.
Für eine erfolgreiche Blattjagd kommt es auf den richtigen Ton an. Ob Grashalm oder Rehblatter – kurze, natürliche Locklaute sind meist wirkungsvoller als langes „Konzert“.
Jeder Anbieter von Jagdausrüster hat dahingehend etwas im Repertoire! Besonders gut sortiert ist die Auswahl bei Fa. Grube:
Ebenso wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung: Ein kontrollierter Probeschuss und die Überprüfung der Treffpunktlage gehören zur waidgerechten Jagd und sind Ausdruck von Verantwortung gegenüber dem Wild.
Wer den richtigen Zeitpunkt wählt und umsichtig handelt, erlebt die Rehbrunft als einen der faszinierendsten Höhepunkte des Jagdjahres.
Ein kräftiges Waidmannsheil für die Rehbrunft!
Ihr
Gerhard Amler
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