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Der FUX, der zertifizieren kann
Mit der Zertifizierung der FUX-Produkte wird der Wald nachhaltiger
28.08.2025
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Swarovski Z8i: Ultimative Leistung 2.0
Z8i von Swarovsksi: 2.0 die ultimative Leistung in neuer Funktion und Design
19.08.2025
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Wildfutter: 18. August: Start der Einlagerungsaktion im Lagerhaus
Rotwildfutter: Start der Einlagerungs-Aktion im Lagerhaus
15.08.2025
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Mit dem CDX von Blaser - bleifrei in die Brunft
Das CDX - Gescchoß von Blaser: ein bleifreier Beitrag zur Nachhaltigkeit
07.08.2025
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Konstruiert, um zu gewinnen
FBX: alles fließt
27.07.2025
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Reh nach Art Stroganoff
Martina, die Rehe und ein kulinarisches Upgrade
24.07.2025
Wildunfall – was nun?
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Wildunfälle, wie kann man diese vermeiden und was ist zu tun, wenn etwas passiert?

Alle 8 Minuten ein Unfall mit Wild

350 Personen werden pro Jahr verletzt

In Österreich kommt es im Jahresdurchschnitt alle sechs bis zehn Minuten zu einem Unfall mit Wildtieren im Straßenverkehr. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) beziffert die Anzahl der Wildunfälle mit rund 80.000 Wildunfällen pro Kalenderjahr. Die Anzahl der verletzten Personen beläuft sich auf ungefähr 350. 2 Unfälle haben Todesfolgen für die Fahrzeuginsassen. Der Schaden, welcher für die Versicherungen dadurch entsteht, erreicht sicherlich einen sechsstelligen Betrag!

Nebel, Laub und der lange Bremsweg

Fahren auf Sicht und bremsbereit, die beste Versicherung

Die Tage werden kürzer, die Dämmerung gewinnt immer früher den Kampf mit dem Tageslicht, das Wild verlässt im Schutze der Dunkelheit deren Einstand. Erschwerend kommt hinzu, dass der Nebel die Sicht des Autofahrers einschränkt und der Bremsweg sich durch das sich auf der Fahrbahn befindliche nasse Laub verlängert. Schon ist es passiert! Wie reagiert man richtig, was gibt es in dieser Situation zu beachten, was sollte man nicht tun? Wie kann ich einen Wild Unfall weitestgehend vermeiden?
  • Besonders auf Straßen durch Wald gilt das Fahren auf Sicht und bremsbereit, was den Bremsweg deutlich reduziert!
  • Durch die neue Technik des Lichtassistenten werden die Fahrbahnränder, und zwar links und rechts ausgeleuchtet. Daher sollte man nicht nur den rechten Fahrbahnrand im Auge behalten, sondern beide Seiten!
  • Abblenden ist bei Sicht von Wildtieren, da diese sonst durch das Licht geblendet werden und auf der Fahrbahn stehen bleiben.
  • Eventuell kurz, aber nicht mit Dauerton hupen!
  • Bremsen nur dann, wenn man sich und seinen Beifahrer(in) nicht gefährdet!
  • Ist ein Zusammenstoß mit dem Wild unvermeidbar: einfach stark bremsen.
Auf keinen Fall das Lenkrad verreißen und auf die Gegenfahrbahn ausweichen! Dies kann nicht nur für das Wild tödliche Folgen haben!

Bremsen, nicht ausweichen

Nerven bewahren, nicht flüchten

Was ist zu tun, wenn es passiert?
  • Unfallstelle mit dem Warndreieck absichern und anlegen der Warnweste!
  • verletzte Personen erstversorgen und je nach Gravität der Verletzung die Rettung verständigen
  • Sich dem Tier nicht nähern und nicht anfassen, da sonst das instinktive Fluchtverhalten ausgelöst wird
  • Den Unfall unbedingt der Polizei melden, auch wenn das Tier „nur“ angefahren wird und flüchtet – damit kann der zuständige Jäger eventuell mit einer Nachsuche beginnen und gegebenenfalls das Tier von seinem Leiden erlösen. Der Tierkörper ist aber nicht zum menschlichen Verzehr geeignet und muss entsorgt werden (Tierkörperverwertungsgesellschaft)
  • Das verletzte oder tote Tier auf keinen Fall mitnehmen, dies bedeutet einen Eingriff in fremdes Jagdrecht
  • Den Schaden bei der Versicherung unverzüglich melden, da sonst sich die Versicherung aus der Leistungserbringung entziehen kann.
In diesem Sinne einen unfallfreien Herbst! Waidmannsheil, Ihr Gerhard Amler
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