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Der Herbst ist Zeit der Gesellschaftsjagden! Hundegebell liegt in der Luft, Nebelschwaden

Das Hundegebell und die Kulinarik

Vom Schrot bis zur Sauce

Der Herbst ist Zeit der Gesellschaftsjagden! Hundegebell liegt in der Luft, Nebelschwaden kündigen den Tag an, Unruhe breitet sich in der Jägerschaft aus! Ein kurzer Blick in den Waffenschrank, ob auch noch genug Munition bzw. die obligatorisch mitgeführten Flinentenlaufgeschosse vorhanden sind. In diesem Zusammenhang sei aber auch auf die Pflicht der Verwendung von bleifreifreiem Schrot bei der Jagd am Wasser hingewiesen. Sollte man noch nicht in der laufenden Jagdsaison einen Schrotschuss getätigt haben, ist es höchst an der Zeit einen Schützenverein aufzusuchen, um das schlafende Geschick des richtigen Flintenschusses aufzuwecken. Aber nicht nur die Vorfreude auf die Jagd an und für sich, sondern die schmackhafte Aussicht auf das Wildbret verursacht so manche Extrasystole in der Jägerschaft! Insbesondere, wenn die Beute nach jedem Trieb das Wildbret fachgerecht behandelt wird. Nach dem Verblasen der Strecke und dem Schüsseltrieb, geht es in die Kühlkammer, um das erlegte Wildbret mit nach Hause zu nehmen. Eine Kühltasche, welche durch den Strom aus der Autosteckdose gespeist wird, verrichtet hier ganz nützliche Dienste. Aber wie geht denn das mit einer Zubereitung vonstatten? Gerade der Hase, welcher ein sehr schmackhaftes Fleisch liefert, eignet sich für einen lukullischen Sonnenschein an diesen nebeligen Tagen:

Martina und der Hase

 Man nehme...

Hier von Martina Hohenlohe (LINK) ein großartiges und einfaches Rezept zum Nachkochen!

Zutaten:

  • 800 g Hasenrücken (ausgelöst)
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • Salz
  • 2 EL Butterschmalz
  • 100 ml Weinbrand
  • 250 ml Schlagobers
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 kleiner Kohlkopf (Wirsing)
  • Salz
  • 2 EL Haselnüsse, geröstet
  • 1 Granatapfel

Von Röstaromen und Saucen

Meister Lampe und das Salzwasser

Backofen auf 60 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Strunk keilförmig aus dem Kohlkopf schneiden, in Blätter teilen. Blätter längs einmal durchschneiden. Haselnüsse grob hacken. Granatapfelkerne mit einem Löffel aus dem Granatapfel lösen. Hasenrücken putzen, von Sehnen und Häutchen befreien. Mit Salz und Pfeffer rundum würzen. Das Butterschmalz in einer Edelstahlpfanne erhitzen, Hasenrücken darin rundum anbraten. Es sollen goldbraune Röstspuren sichtbar sein. Aus der Pfanne auf einen Teller heben, mit Alufolie zudecken und in den Ofen schieben. Einen großen Topf mit Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Pfanne mit dem Butterschmalz wieder auf den Herd setzen, Bratensatz pfeffern, kurz anrösten und mit dem Weinbrand ablöschen. Kurz einkochen lassen, Tomatenmark und Obers zugeben und köcheln lassen, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz würzen, beiseitestellen. Nun die Kohlblätter 3-5 Minuten (je nach Größe und Dicke) im Salzwasser weichkochen. In einem Sieb abtropfen lassen. Fleisch in Stücke schneiden, Kohlblätter auf tiefen Tellern verteilen, Fleisch daraufsetzen, mit Sauce beträufeln und mit den Haselnüssen und Granatapfelkernen bestreuen. Viel Spaß beim Nachkochen! Guten Appetit und Waidmannsheil, Ihr Gerhard Amler P.S.: Hier kann man das Rezept auch nachlesen und mit Martina gemeinsam – in Video-Begleitung - kochen: (LINK)
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