Kaninchen ein Mal anders: Martina Hohenlohe verrät uns Ihr Rezept
Sommerzeit ist Reisezeit! Die fernen Gestade locken Nicht nur mit Meer und Sand, sondern auch mit mediterranen Rezepten und Köstlichkeiten. Besonders in Nord-Italien, hier speziell die Toskana oder auf den Balearen finden wir immer wieder Kompositionen mit „Kaninchen“.

Quasi als Einstimmung auf die Urlaubsspeisekarte und die herbstliche Jagdsaison verrät uns Frau Martina Hohenlohe Ihr Rezept:
Lassen wir Frau Hohenlohe selbst zu Wort kommen:
Viele Menschen haben mit Wild ein Thema, das beruht aber meistens auf wenig Erfahrung damit. Ein Hautgout ist ein unerfreuliches Attribut, das mir aber nur äußerst selten unterkommt. Wenn man gute Qualität einkauft, fehlt nur noch ein bisschen Know-how und schon hat man es geschafft. Aber das ist eigentlich kein Wild-Spezifikum, sondern das gilt für Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst genau gleich. Wir kochen diesmal Kaninchen, ein äußerst zartes, dem Huhn im Geschmack verwandtes Fleisch. Meine Familie liebt italienische Küche, also habe ich mir ein Rezept überlegt, das uns direkt in die Toskana triggert. Genau da würde ich jetzt gerne hin. Zumindest kulinarisch ist es möglich.

Zwiebel schälen, fein hacken.
Tomaten halbieren.
Chilischote längs halbieren, Kerngehäuse entfernen.
Alle Kaninchenteile und die Innereien waschen, trocknen.
3 EL Olivenöl in einer großen Pfanne oder einem großen Schmortopf erhitzen und die Kaninchenteile darin rundum goldbraun anbraten. Zwiebel, Tomaten, Chilischoten zum Kaninchen geben, kurz mitbraten.
Lorbeerblätter, Pinienkerne und Gewürznelken zugeben, gut untermischen. Mit Rotwein ablöschen. 300 ml Wasser zugeben, zum Kochen bringen und 15 Minuten leicht köcheln lassen.
Balsamessig und Honig zugeben, weitere 30 Minuten schmoren lassen (mit Deckel). Das Kaninchen sollte durch und die Sauce dicklich eingekocht sein. Kosten, eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Dazu passen kurze Nudeln, Couscous oder einfach knuspriges Sauerteigbrot.

Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen,
Ihre
Martina Hohenlohe
P.S.: Weitere Rezepte finden Sie im „Kochsalon“: LINK
Fotokredit: Rezeptfotos: ©Hannah Rott, Fotos Martina Hohenlohe ©Ela Angerer
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