Die Fütterungsperiode ist vorbei – jetzt heißt es: Wildfutterreste, Heu und Losung entfernen, Fütterungseinrichtungen & Lager gründlich reinigen und keimfrei machen!
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Mit dem Austrieb der Vegetation beginnt für viele Jäger eine besonders wichtige Phase im Revierjahr. Ende Mai verändert sich das Verhalten des Rehwildes deutlich: Die Böcke haben ihre Geweihe bereits verfegt oder stehen kurz davor und beginnen zunehmend ihre Einstände und Reviere zu behaupten. Geißen führen ihre frisch gesetzten Kitze, während das Wild verstärkt zwischen Deckung, Wald- und Feldflächen wechselt.
Gerade jetzt steigen in vielen Revieren die Anforderungen an ein nachhaltiges Wildmanagement. Verbiss Druck, Wildruhe und die Qualität der Äsungsflächen spielen eine entscheidende Rolle. Umso wichtiger sind eine durchdachte Äsungsergänzung, ruhige Einstände und die richtige Platzwahl von Fütterungs- und Kirrungseinrichtungen.
Unsere heutige Kulturlandschaft bietet Wildtieren vielerorts keine ausgewogene und natürliche Äsungsgrundlage mehr. Intensive Landwirtschaft, monotone Flächenstrukturen, frühe Mahdtermine und zunehmender Freizeitdruck schränken Rückzugsräume und natürliche Äsungsflächen ein.
Eine gezielte und wildgerechte Äsungsergänzung kann dabei helfen:
Gerade im Frühjahr und Frühsommer befinden sich viele Wildtiere in einer energetisch anspruchsvollen Phase. Geißen führen ihre Kitze, Böcke behaupten ihre Einstände und der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren.
Entscheidend dabei: Wildwiederkäuer sind keine Hochleistungstiere wie Nutzvieh. Zu energiereiche oder ungeeignete Futtermischungen können Verdauungsprobleme verursachen und Wildschäden zusätzlich begünstigen.
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Viele Jäger kennen die Situation: Eine Fütterungs- oder Äsungsstelle wird vom Wild schlecht angenommen oder im Umfeld entstehen plötzlich verstärkte Verbissschäden. Häufig liegt die Ursache nicht am Futter selbst, sondern am Standort.
Ein guter Fütterungsplatz sollte:
Besonders Rehwild bevorzugt offene Sichtbereiche und nimmt Fütterungsstellen in dichten oder dunklen Dickungen oft nur kurz und unsicher an. Mehrere kleinere Äsungsstellen sind in vielen Revieren sinnvoller als wenige große Plätze, da sie Stress und Konkurrenzdruck innerhalb des Wildbestandes reduzieren können.
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Wo Wildtiere konzentriert zusammenkommen, steigt automatisch auch das Risiko für Krankheitsübertragungen und Parasitenbelastung. Gerade in den wärmeren Monaten gewinnt die Hygiene rund um Fütterungs- und Äsungsstellen zusätzlich an Bedeutung.
Bewährt haben sich:
So kann der Gesundheitszustand des Wildes aktiv unterstützt und der Infektionsdruck im Revier reduziert werden.
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Moderne Wildfütterung setzt heute auf wissenschaftlich abgestimmte Rezepturen statt auf einfache Standardmischungen. Besonders wichtig sind ausgewogene Rohfaseranteile, angepasste Mineralisierung und eine gute Verdaulichkeit.
Weitere Informationen zu wildgerechter Äsungsergänzung, Fütterungslösungen und Hygienekonzepten finden Sie direkt bei
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Ende Mai beginnt im Revier eine besonders sensible Phase: Das Rehwild führt Nachwuchs, die Böcke markieren ihre Einstände und die Nutzung von Wald-, Feld- und Wiesenflächen verändert sich deutlich. Gleichzeitig steigen in vielen Regionen die Anforderungen an Wildruhe, Äsungsqualität und nachhaltiges Wildmanagement.
Wer jetzt auf Ruhe im Revier, angepasste Äsungsergänzung und hygienische Fütterungsplätze achtet, schafft wichtige Voraussetzungen für gesunde Wildbestände und ein funktionierendes Miteinander von Wald, Wild und Landwirtschaft.
Denn erfolgreiche Jagd beginnt lange vor der Jagdzeit – nämlich bei verantwortungsvoller Hege.
Waidmannsheil,
Ihr
Ing. Leonhard Kupfer
☏ Telefon: +43 664 886 629 57
✉ E-Mail: kupfer@trophy-wildfutter.at
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