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Wie sind Sie zur Jagd gekommen und was war das schönste Jagderlebnis?
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EL Range 10×32 – der „Kleine Riese“ von Swarovski und der stolze Vater
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Im Interview: Tanja KANTAUER – Chefin von Blaser Safaris
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Wie sind Sie zur Jagd gekommen und was war das schönste Jagderlebnis?

Die Blattjagd und die Reisebranche

Es zählt das Ganze, nicht nur die Trophäe

Wie sind Sie zur Jagd gekommen und was war das schönste Jagderlebnis?

Gejagt habe ich zum ersten Mal vor 14 Jahren. Den Einstieg habe ich meinem früheren Kollegen, Rainer Schwarz, zu verdanken. Seitdem hatte ich das Glück an vielen spannenden Jagden teilzunehmen. Ein Erlebnis ist mir jedoch als besonders schön in Erinnerung geblieben: mein erster Bock während der Blattzeit. Das Blatten war so spannend, weil es viel Konzentration und Schnelligkeit erforderte.

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Sie sind schon sehr lang ein der „Blaser-Safaris-Familie“, wie kam es dazu?

Durch meine langjährige Erfahrung in der Reisebranche erhielt ich das Angebot, für Blaser Safaris, Jagdreisen zu organisieren. Nur sechs Monate später, legte ich meine Jagdprüfung ab.

 

Als Geschäftsführerin von Blaser-Safaris hat man natürlich definite Ziele, Meilensteine. Welche sind das ?

Wir sind ein sehr gutes Team und organisieren jede Jagdreise flexibel, nach den individuellen Wünschen jedes einzelnen Kunden. Diese Flexibilität möchten wir natürlich in all unseren Ländern beibehalten. Grundsätzlich verstehen wir die Jagd als eine tiefe Passion, bei der nicht ausschließlich der Jagderfolg im Fokus steht. Vielmehr möchten wir unseren Kunden ein besonderes Naturerlebnis bieten, wie es nur die Jagd ermöglicht. Dabei können unsere Kunden aus einem großen Portfolio von Jagdländern wählen. Unsere jeweiligen Partner in den Ländern kennen wir alle persönlich und sie vertreten die gleiche Philosophie wie wir.

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Die Jagd und der Gleichheitsgrundsatz

Fitness und Schießfertigkeit

Gibt es Ihrer Meinung nach eine typisch „weibliche Komponente“ in der Jagdausübung bzw. Safari?

Welche sollte das sein (lächelt)? Ich habe sehr anstrengende Jagden erlebt und jeder Teilnehmer, unabhängig ob Jägerin oder Jäger, sollte sich immer fragen, ob seine Fitness ausreicht. Grundsätzlich freue ich mich, dass es mehr Jägerinnen gibt.

Sie sind in manchen Fragen zur Jagd offener und vertreten die Jagd durchwegs sehr sympathisch in der Öffentlichkeit.

 

Welche Tipps und Erfahrungswerte würden Sie einer(m) zukünftigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Safari geben?

Die sind für alle gleich: Die eigene Fitness dem gewünschten Jagderlebnis anpassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, überprüft außerdem sein Schießfertigkeiten vor der Abreise. Für alle anderen Aspekte und die Organisation steht das Blaser Safaris Team jederzeit zur Verfügung.

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Die Jagd wird individuell

Jagdreisen, ein Beitrag zur Biodiversität und Vermeidung von Wilderei

Was steht allgemein auf der „To do –Liste“ im Vorfeld einer Erlebnisreise?

Wenn wir die Erwartungen kennen, können wir auch die Jagdreise, gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort, dementsprechend individuell organisieren. Gern helfen wir bei der Wahl des Jagdlandes und beraten, welche Jahreszeit sich am besten eignet. Auf Wunsch stellen wir auch zusätzliche Sightseeing-Touren zusammen, so können Jäger und Nichtjäger gemeinsam Erinnerungen fürs Leben sammeln.

 

Sie organisieren weltweit Jagdabenteuer. Welche Argumente führen Sie grundsätzlich für eine Teilnahme ins Treffen?

Ein gut gemanagter Jagdtourismus wirkt sich äußerst positiv auf die einheimische Bevölkerung und Biodiversität aus. Die Einnahmen sorgen vor Ort für die benötigten Mittel zu dem Aufbau einer häufig dringend benötigten Infrastruktur wie beispielsweise Schulen, verhindert Wilderei und fördert gleichzeitig den Artenschutz.

 

Sehr geehrte Frau Kantauer!

Vielen Dank für das informative Gespräch und ein kräftiges Waidmannsheil für Ihre künftigen Abenteuer!

Gerhard Amler

P.S.: Für weitere Informationen über Blaser Safaris hier klicken

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