Martina Hohenlohe und ihr Rezept: Geschnetzeltes vom Wilden Schwein mit Pfifferlinge
Das Besondere am Wildbret ist seine Ursprünglichkeit und dass es nicht alltäglich auf unseren Tellern landet. Gerade das macht für viele die erste Annäherung schwierig. Dabei bieten Reh-, Rot- und Schwarzwild sowie Hase eine große kulinarische Vielfalt.
Voraussetzung für hochwertiges Wildbret sind die waidgerechte Erlegung, das fachgerechte Versorgen und eine entsprechende Reifung. In der Küche lässt sich Wildbret vielseitig einsetzen und verleiht auch klassischen Gerichten eine besondere Note.
Ein schönes Beispiel ist Geschnetzeltes vom Schwarzwild: Aus einem einfachen Gericht wird mit hochwertigem Wildbret eine besondere Delikatesse.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Petersilie abzupfen, Stiele klein schneiden, Blätter fein hacken. Wildschwein in circa 2 cm lange Streifen schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen, Zwiebel und Knoblauch darin circa 5 Minuten auf mittlerer Flamme sautieren. Paprika zugeben und kurz mitrösten. Schwammerln zugeben, 5 Minuten braten, bis die Pilze langsam Farbe annehmen.
Wildschweinstücke rundum salzen und pfeffern, zu den Pilzen geben und 2 Minuten mitbraten. Gin darübergießen, mit einem Feuerzeug anzünden und flambieren. Butter, etwas Zitronenzeste und circa 1 EL Zitronensaft zugeben, unterrühren. Crème fraîche gut untermischen, kosten und gegebenenfalls nachwürzen. Mit Reis oder Spätzle anrichten und mit den gehackten Petersilienblättern bestreuen.
ZUm Nachlesen: LINK
Viel Spaß beim Nachkochen,
Ihre
Martina Hohenlohe
#Pfifferling
Fotokredit: Hanna Rott und ela Angerer
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